12 Sept. Alles Easy!
Also schon mal vorab, mit Rollstuhl ist man schneller. Kaum waren wir eingecheckt und sind zum vereinbarten Treffen für den begleiteten Service gelaufen, schon ging es los. mit einem von diesen coolen Golfcarts sind wir durch den Flughafen geflitzt. Die Witze unseres Fahrers währen mir wohl auf lange Zeit etwas auf den Keks gegangen, aber seine gute Laune und seine höffliche Art waren dennoch sehr angenehm.
Die kurze Zollschlange sind wir umgangen.Dort wurde die Mutter das erste mal kurz abgetastet.
In einem speziellen Warteraum, der es gut mit einer Businesslounge aus den 80ern aufnemen konnte, etwas verbraucht, aber hell und sauber, war dann für eine kurze Zeit unser Aufenthaltsort. Dort gab es an einer Maschine wohl, das billigste Wasser vom ganzen Flughafen...erstens gratis von einem Wasserspender und 2. für 80 Rappen in Flaschen vom Automaten. Da mich mein lieber Ehemann ermuntert hatte wärend des Fluges genug zu trinken, nahm ich davon 2.
Bei Icelandair musste ich ja sowohl die Koffer, wie auch das essen dazukaufen. Da wir beide kein Mittagessen hatten, waren wir über das erstaunlich gute Truthansandwich sehr froh. Der Cptain sprach ähnlich wie Samu Haber, aber das Verstärkersystem im Flugzeug war so leise, dass wir weder ihn noch die Flightattendants wirklich verstanden haben. Warum sehen junge Flight Attendants eigentlich immer so gut aus und die älteren nicht???? Komisches Phänomen. Die Isländischen Damen waren jedenfalls alle durchaus attraktiv trotz ihrer schwarzen Beerdigungs-Uniform und dem strengen Dett, die sie alle trugen.
Der Flieger nach Reykjavik war ziemlich neu, gut ausgestattet und wur hatten ein Fensterplatz, der uns erlaubte die Landschft von oben sowohl beim Start, wie auch bei der Landung zu betrachten. Von Icland haben wir jedoch fast nur die Küste zu sehen bekommen. Dir der moderne Birdcomputer erlaubte uns die vielen, sehr guten Reisedokumentationen über Iceland zu sehen. Ein wirklich faszinierendes und zugleich etwas unheimliches Land. Die ständigen bedrohungen durch die Natur machen Icland attraktiv aber zum leben wäre das wohl nichts für mich.
in Iceland anfekommen wurde es spannend. Schaffen wir unseren Anschluss? nur 50 Min Zeit! Nervös wurden wur, weil der Flueger nicht an einem Gate andockte, sondern drausen parkte und wir dann in einem komischen Lift-Gefährt vergeblich auf noch zwei Rollstuhlstuhlfahrer gewartet hatten, die wohl die Durchsage vom Caipten nicht verstanden hatten und den Bus genommen hatten.
Am Gate angekommen wurde Mom von einer jungen zierlichen Dame mit Rollstuhl abgeholt. Die hatte ich jedoch total unterschätzt. Zügigen Schrittes fuhr sie den Rollstuhl durch den erstaunlich grossen Flughafen in ein anderes Gateterminal. Last Call, wir haben es geschaft und sind nicht die letzten. Die Boing war kleiner, als der Flieger von Zürich und mehr als halb leer. So konnten wir die Reihe wechseln und hatten somit 3 Plätze für uns und hätten auch jede 3 Sitze beschlagen können.
Da wir ständig der Sonne entgegenflogen wurden wir nicht richtig müde.
Auch auf diesem Flug waren wir die einzigen, fie Ihr essen vorbestellt hatten. Das limitierte edition Bier schmeckte nur bedingt.
Beeindrucked waren die Berge und Gletscher von Grönland von oben zu sehen.
In Cleveland angekommen, wurden wir von Steven mit dem Rollstuhl ( ohne Bremsen) abgeholt. Steven war super freundlich und geduldig. Auch hier ging es dank Rollstuhl etwas schneller, da wir an den ganzen Menschenschlangen vorbei durften. Hier musste unser gebäck und auch wir nochmals durch den Scanner. Mom wurde gründlich, sehr gründlich, gründlicher gehts gar nicht von einer Dame von oben bis unten abgetastet. Ich hab gewitzelt, dass sie zur Einreise hier gratis Massagen verteilen. Mom fands nicht ganz so lustig. Steven hat uns dann bis vor die Tür gebracht.
Es waren jedoch alle, wirklich alle sehr höfflich und nett...anders als wir das von vorangegangenen US Reisen gewohnt waren.
Heidi und der zu Tränen gerührte Kurt holten uns ab und fuhren uns zum Car Rental, wo wir unseren Nissan abholten und anschliessend zum Hotel fuhren. Die Dame vom Car rental war dann dafür sehr ruppig und unmotiviert, nicht zu einem Lächeln zu bewegen.
Im Hotel angekommen erwartete uns die nächste Überraschung: Blumen, Wasser, snacks und Cookies im überfluss, hatten uns Kurt und Heidi ins Zimmer gestellt. Wir hatten jedoch Bock auf was Warmes und haben im Restaurant noch Penne Chocken Alfredo und ein Bier genossen.
Und dann sind wir ins Bett gepurzelt.
No comments:
Post a Comment