Sunday, September 16, 2018

16. September Take the narrow and the scenic roads

Halleluja, es geht zur Kirche. Nachdem mich Heidi per SMS zur Heiligen (weil ich Mom nach USA brachte), zum Engel ( weil ich bereit bin zur Kirche zu gehen) und zur Heidin ( Weil ich für die Kirchenleute hier  sowieso eine Heidin bin)  erkoren hat, bin ich für alles bereit.

Wir schaffen es grade noch einigermaßen pünktlich zum Gottesdienst. Dort wird bereits kräftig gesungen, die rechte Hand nach Gott ausgestreckt und bestätigend dazwischen gerufen. “Praise the Lord”, “ Hallelujah “ und “Amen”. Der Text der Lieder ist vorne auf Bildschirmen abgebildet und das ermöglicht auch uns mitzusingen. Es werden viel Strophen gesungen, fast wie ein Mantra. Dennoch, für mich der beste Teil.

Es wird den kürzlich Verstorbenen gedacht, für die Kranken gebetet und für Vieles gedankt. Auch wir werden allen offiziell als besonderen Segen für Bruder Haas vorgestellt.

Dann Predigt der Pfarrer in vielen, vielen, ja vielen Varianten, dass nur der enge “the narrow road” , beschwerliche Weg zur Himmelspforte führt. Wir stehen und sitzen und sitzen und stehen, so dass ich schon bald den Verdacht habe in einer Katholischen Gemeinde zu sein, aber halt, dort knieen sie ja. Wow, schon ewig nicht mehr in einem Gottesdienst gewesen. Kurt schläft im Sitzen und Mom kämpft auch mit der Müdigkeit. Barbara sitzt derweil vorne an ihrer Orgel.

Ich stell mir grade vor, wie Michael auf all das reagieren würde und muss mir ein Lachen verkneifen. Der hat übrigens heute Geburtstag und war auch der Grund warum wir so spät dran waren.

Nach dem Gottesdienst, werden wir von vielen Damen und Herren begrüßt. Kurt gibt zu allen einen kleinen Kommentar ab.

Das Wetter ist herrlich und wir fahren zu viert mit unserem Leihwagen nach Cedar Point in Sandusky. Dort gehen wir erst mal ins Olive Garden Italian Restaurant essen. Wir haben viel zu viel bestellt und darum gibt es für Paul und Monika 4 große Lunchboxen (doggy bags) zum mitnehmen.
Am besten hat mir der Salat geschmeckt.

Dann geht es ab ans Wasser. Dort spazieren wir etwas, genießen die frische Luft, die Sonne, das Wasser und den Blick auf die vielen Segel und Motorboote. In der Ferne hat es einen riesigen Vergnügungspark von dem ab und an Gräusche übers Wasser wehen.

Zurück nehmen wir die scenic (schöne) Route, dem See entlang. Diese Küstenstraße fürt uns an vielen hübschen Häusern, zuweilen Villen, aber auch Camping Wohnsiedlungen vorbei. Hier sollen viele Städter auch ihre Sommerhäuschen haben. Barbara, deren Familie in Sundusky gewohnt hat plaudert ununterbrochen, zeigt mal hierhin und dann dorthin, aber man mehrt, sie blüht hier am Wasser richtig auf. Kurt und Mom auf dem Hintersitz kämpfen derweil mit der Mittagsmüdigkeit.

Zurück in Lorain fahren wir noch kurz bei einem Walmart vorbei, wo Kurt etwas abholt. Derweil Kurven wir draußen herum und ich fahre noch eines dieser elektrischen Invalidem/Alten Shoppingwägelchen zurück zum Walmart, dass einer einfach auf dem riesigen Parkplatz abgestellt hat.

Mom und ich gehen zurück zum Hotel und genießen bei Mitchels noch einen Eisbecher und in einem Café Haus über der Straße einen Kaffee. Zeit sich vom Erlebten auf den narrow und scenic roads zu erholen. Buona Note und “Glory glory hallelujah “

No comments:

Post a Comment